Da wir auf einer Weiterbildung sind.
Ab Montag sind wir dann auch wieder telefonisch und oder per Skype erreichbar!
aktiv und selbstbestimmt
Da wir auf einer Weiterbildung sind.
Ab Montag sind wir dann auch wieder telefonisch und oder per Skype erreichbar!
Die Kellerkinder e.V. haben einen Filmbeitrag zu den Protesten zum Bundesteilhabegesetz gemacht.
Sie waren dabei, als Blinde und Sehbehinderte Menschen am 22.9.2016 in die Spree sprangen, um für ein gutes Bundesteilhabegesetz zu demonstrieren! Wenn das Gesetz so durchkommt, wie es aktuell aussieht, würde es für diese Personengruppe bedeuten, dass sie keinen Anspruch mehr auf Teilhabeleistungen haben, da ab dem 01.01.2017 jeder Mensch mit Behinderung in 5 von 9 Lebensbereichen “Defizite” aufweisen muss, um einen Leistungsanspruch zu haben.
Am 14.10.2016 waren dann noch die Inklusionstage. Bevor es losging haben einige Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen demonstriert – für ein Teilhabegesetz, was seinen Namen auch verdient!
Im Video gibt es auch kurze Statements, warum die Demos stattfinden:
Am Donnerstag den 19.10.2016 fand der Parlamentarische Abend unter dem Motto: “BTHG so NICHT, sondern RICHTIG!” statt.
Gastgeber waren die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und der Paritätische Gesamtverband. Diese haben sich zusammengeschlossen, um den Politiker*innen nochmal die negativen Knackpunkte im Bundesteilhabegesetz zu veranschaulichen.
Horst Frehe, rechtspolitischer Sprecher der ISL und Staatsrat a.D. Bremen, hat einen Überblick zum BTHG im Einklang mit der UN-BRK gegeben.
Danach haben Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen bzw. ihre Vertreter*innen Beispiele aus der Praxis gegeben: Was würde es für sie bedeuten, wenn das Gesetz so käme.
Es gab Statements zu den Themen:
Lernschwierigkeiten, Sinnesbehinderung, aus der Trägerschaft von Diensten und Einrichtungen, Psychiatrieerfahrung und Mobilitätseinschränkung!

Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der ISL, hat am Ende noch einen kurzen Ausblick gegeben. Anschließend wurde die Diskussion eröffnet.
Herr Dr. Rosemann von der SPD aus dem Ausschuss Arbeit und Soziales, versteht weiterhin die Kritik am Gesetz nicht, auch und vor allem beim Einkommen und Vermögen. Nur Menschen mit Behinderung und Eingliederungshilfe profitieren von den Minimal”verbesserungen” von einem Vermögen von 50.000 Euro ab 2020!
Es bleibt weiterhin für uns alle viel zu tun!
Berlin (kobinet) Wie breit die Kritik und wie konkret die drohendem Verschlechterungen beim Bundesteilhabegesetz ausfallen können, wenn der Gesetzentwurf nicht entscheidend nachgebessert werden kann, das zeigte sich gestern Abend auf beeindruckende Weise beim Parlamentarischen Abend des Paritätischen und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin…
Am Mittwochabend um 22:15Uhr wurde unser Gründungsmitglied Raul Krauthausen in den Tagesthemen zum BTHG interviewt.
Der Schwerpunkt lag auf dem Zwangspoolen – ein_e Assistent_in für mehrere Menschen mit Behinderung – ein normalen Alltag so zu bestreiten oder zur Arbeit zu gehen – so unvorstellbar!
Heute hat unsere Beraterin, Jenny Bießmann, ein Interview für die ARD Tagesschau gegeben.
Zum Thema wurde die Kritik zum (Bundesteilhabegesetz) BTHG – das Zwangspoolen . Die Kritik ebbt nicht ab – Aktivist_innen sind weiterhin wachsam und laut – natürlich auch wir!
Am 07. November wird im Bundestag das Bundesteilhabegesetz (BTHG) im Ausschuss für Arbeit und Soziales besprochen. Dort werden sogenannte Expertinnen und Experten eingeladen und angehört. Selbstvertretungsorganisat
Gegen diesen Missstand und die Probleme im BTHG wollen wir mit Euch erneut demonstrieren. Ganz unter dem Motto: Die Experten sind wir. Keine Partei; Kein Heimbetreiber; Kein Sozialamt; Kein Betreuer – nur wir!
©AbilityWatch
Am Donnerstag haben sich einige Menschen mit Behinderung für eine kurze Aktion vor dem BCC getroffen. Für uns waren Hanna und Jenny dabei. Es wurde gegen den Entwurf des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) demonstriert. Das BMAS hat das Gesetz in einer Arbeitsgruppe größtenteils erarbeitet. Es soll große Verbesserungen für Menschen mit Behinderung bringen, leider können wir diesem noch nicht zustimmen.
Warum waren wir aber überhaupt bei der Aktion dabei? Hier sind 2 der Kernpunkte gegen die wir unter anderem sind:
Laut dem Entwurf zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) sollen Menschen mit Assistenzbedarf, wenn sie in Nachbarschaft oder dem gleichen Bezirk wohnen, sich ihre Assistent_innen, teilen (Zwangspoolen). Zum Beispiel wenn sie ins Kino gehen wollen (Problem, was ist wenn sich einer einen Horrorfilm anschauen möchte und die andere Person einen Liebesfilm?) oder zu einem Fußballspiel. Auch Menschen mit Behinderung sind individuen und haben ihre wünsche und Vorstellungen!
Auch das Wunsch – und Wahlrecht muss erhalten bleiben, Menschen mit Behinderung haben genauso ein recht zu sagen wo und wie sie leben wollen – dies steht auch in der UN BRK in Artikel 19!
Freya, Statue of Liberty im Rollstuhl von ISL Deutschland, war auch dabei. Sandra Meinert aus dem ZSL Köln und Freya gingen kurz auf Tuchfühlung:

Wir freuen uns, wenn wir uns bei nächsten Aktionen sehen und wir dabei noch lauter werden! Ganz nach dem Motto: “Nichts über uns ohne uns!”
Berlin (kobinet) Zu Beginn der Inklusionstage strahlte heute vor dem Eingang zur Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz eine Nachbildung der Freiheitsstatue – im Rollstuhl. Sie war Mittelpunkt einer Protest-Performance von mehr als 50 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die das von der Regierung beabsichtigte Teilhabegesetz in der jetzigen Form ablehnen. Der Berliner Aktivist Raul Krauthausen warnte die Besucher der zweitägigen Veranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor drohenden Verschlechterungen der Lebenssituation behinderter Menschen.
Am Donnerstag und Freitag waren Dennis und Jenny für uns bei den Inklusionstagen vom BMAS im BCC in Berlin.
Natürlich ging es auch um das BTHG. Leider kam bei der Podiumsdiskussion nur Frau Bentele als Mensch mit Behinderung zu Wort, ansonsten waren dort nur Menschen ohne Behinderung.
So sieht es also aus, wenn Politiker sagen, dass Menschen mit Behinderung aktiv in alle Prozesse miteinbezogen werden!?
Wir konnten einen interessanten Workshop zum Thema „Beratung und Partizipation“ besuchen und gute Diskussionen führen.
Am Abend gab es dann noch ein kleines Programm und viele nette Gespräche!

Mach auch du mit!
Sag den Bundestagsabgeordneten, was Du vom Bundesteilhabegesetz hältst und was noch geändert werden muss, damit es ein “gutes” Gesetz wird!
Unter folgendem Link sind ein Brief sowie die 11 Mail Adressen der Abgeordneten zu finden:
https://raul.de/allgemein/hey-abgeordnete-ein-selbstbestimmtes-leben-bedeutet/
Macht mit bei der Aktion: Teilhabe statt Ausgrenzung
am 13.10.2016 um 10:30 Uhr am bcc (Berlin Congress Center) Alexanderstraße 11 am Alexanderplatz in Berlin.
Mit einer kurzen Performance setzen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zur Begrüßung der TeilnehmerInnen der diesjährigen Inklusionstage am 13. Oktober um 10:30 Uhr vor dem bcc, Alexanderstraße 11 am Alexanderplatz in Berlin ein Zeichen für die Teilhabe behinderter Menschen und für ein gutes Bundesteilhabegesetz.
Geplanter Ablauf: Pünktlich um 10:30 Uhr strömen einige behinderte Menschen mit Plakaten, Transparenten oder kleinen Sprechchören zur Teilhabe und zum Bundesteilhabegesetz wie „Teilhabe Jetzt“, „kein Zwangspoolen“, „kein Ausschluss von Leistungen“, „Daheim statt im Heim“ oder „Mein Sparschwein gehört mir“ vermeintlich spontan am Haupteingang des bcc zusammen.
Mit kräftigem Jubel und der Bekräftigung unserer Forderungen endet dann die Aktion nach ca. 5 Minuten.
Unsere Beraterin Jenny Bießmann, ist vielseitig aktiv – natürlich auch im behindertenpolitischen Bereich. Bei AbilityWatch ist sie eine von vielen aktiven Menschen, welche sich für eine Verankerung des “Sozialen Modells” von Behinderung in der Gesellschaft engagieren, also weg vom “Fürsorgesystem bzw. Medizinischen Modell”.
Aktuelles Schwerpunktthema von AbilityWatch ist natürlich das Bundesteilhabegesetz!
Um das Interview zu lesen, hier lang!
In Leichter Sprache, hier lang!
Heute mit den großen Protesten zum Bundesteilhabegesetz und 3 exemplarischen Beispielen was sich für Menschen mit Assistenzbedarf ändern wird, wenn das Gesetz so kommt, wie es im Kabinett bereits beschlossen wurde!
Hier der link zum Beitrag
Am vergangenen Wochenende waren Friederike und Jenny beim SMA Symposium – teils privat teils beruflich.
Es gab ein Vortrag zum Thema Assistenz “Vom Antrag bis zum Leben mit Assistenz” – hier gibt es auch die dazugehörige Präsentation persoenliche-assistenz-vortrag

Liebe alle,
ab Januar 2017 möchten wir einen monatlichen Stammtisch für Menschen mit Assistenzbedarf ins Leben rufen.
Hier finden Sie die Möglichkeit sich mit anderen Menschen mit Assistenz auszutauschen, einfach mal hören wie andere mit bestimmten Situationen umgehen, ihre Assistent*innen finden oder einfach nett quatschen.
Wir freuen uns schon sehr auf alle Teilnehmer*innen!
Weitere Infos folgen in Kürze…
Bitte einfach auf www.gooding.de/aktiv-und-selbstbestimmt-e-v-51406 klicken und den Online Einkauf fortsetzen. Es entstehen keine Extrakosten, die Gelder gehen natürlich zum Wohle der Vereinsinteressen.
Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen haben heute am Brandenburger Tor in Berlin eine Demo mit LKW und Umzugskartons gemacht, um sich auf ihren Umzug in ein Heim vorzubereiten – das aktuelle Bundesteilhabegesetz sieht dies aktuell vor.
Gegen 13Uhr wurde dann per Live Stream die Debatte zur 1.Lesung im Bundesrat des BTHG übertragen!
Raul Krauthausen hat mit Ability Watch das “Heimexperiment” gewagt – er ging unter Falscher Identität für 5 Tage in ein Heim, um zu zeigen das hier ein Selbstbestimmtes Leben nicht möglich ist.
Das Video und vieles mehr findet ihr unter: www.heimexperiment.de

